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Thema: Realisierung eines 1120-Liter-Beckens (http://m.naturaquaristik-live.de/topic.php?id=3122)
Lustig: Als ich laut ueber eine Verkleinerung nachdachte, pfiff mich ueberraschenderweise meine Regierung zurueck - ich soll das jetzt durchziehen, hihi.
) einer unserer größten Bastelfreaks mal gebaut hat...

Auswärtsprojekte, das Becken selbst, aber eben auch Kind und Kegel (in Kürze steht der nächste an) halten einen mächtig auf Trab. Aber: Das Becken wurde im Juli 2010 geliefert, und im November dann in Betrieb genommen - und läuft seitdem sehr erfolgreich. Hiermit hole ich nun die Doku nach!


, aber da kratze ich wohl gerade noch am Rande dessen, was das Baurecht hergibt.
Jedenfalls habe ich aus diesem Grund zwischen Becken und Wand einen Rahmen von 20cm Tiefe eingefügt, der für den Betrachter erheblich mehr Tiefe bringt.
Monatelang bin ich das Netz gesurft, bis ich endlich die Maße hatte - eher größer als kleiner, und ich hab`s nicht bereut. 70er Höhe ist optimal, weil man ohne Hilfsmittel und Taucherbrille überall auf den Boden kommt. 2 Meter Breite sind Kinopanorama, wenn man davor sitzt - man sieht gerade die Ränder nicht mehr und ist voll eingenommen. Die Tiefe könnte mehr sein, aber wie gesagt. Das Ganze als günstiger Restposten ergattert bei einem professionellen Bauer, und mit 4 Mann und ein paar Flaschen Bier noch recht gut zu tragen (ca. 260 Kilo). Der Deckel ist nur 10cm hoch! Und ein erster Gewichttest mit meinem Eigengewicht war erfolgreich, der Unterschrank hielt! Voller Elan machte ich also weiter.
Aus Sicherheitsgründen und um das ganze System so simpel wie möglich zu halten, habe ich mich für einen Innenfilter entschieden und 20cm links vom Becken abtrennen lassen, also 10% oder 110 der 1120 Liter.
Häufig gibt das dann auch laute Plätschergeräusche im Wohnzimmer, und mehr als einmal habe ich Leute getroffen, die aus lauter Verzweiflung Löcher bis in die Keller gebohrt haben, um die Filteranlagen dann außer Hörweite zu installieren. So muss ich nur von links nach rechts pumpen, fertig.
Ich muss aber der Ehrlichkeit halber auch meine Faulheit beim Wasserwechseln zugeben. Mir ist ein unterbesetzes großes Becken mit gutem Filter lieber als ein kleines empfindliches. Ein 20l-Nanobecken würde bei mir bestimmt innerhalb von Wochen zur stinkenden Brühe werden. Daher lieber ein großes, großmütiges Becken.

