Naturaquaristik-Live (http://m.naturaquaristik-live.de/index.php)
-- Naturaquaristik (http://m.naturaquaristik-live.de/board.php?id=3)
---- Algen (http://m.naturaquaristik-live.de/board.php?id=9)
Thema: Fädrige Grünalgen vs. Aspirin + Bio Mittel (http://m.naturaquaristik-live.de/topic.php?id=4374)


Geschrieben von: Der_Lurchi am: 20.12.2011, 00:13:39
hallo Monika,
Das ist richtig, das man keine großen Düngedosen braucht -aber- eine Düngung mit einem gewissen Überschuß vereinfacht maßgeblich eine Düngung. (ich gehe von Pflanzen aus die in Kies/Sand stehen & primär über die Wassersäule versorgt werden)
So weiß man, das viele Pflanzen (bei Co2 Einleitung) teils (ca.) 10mg/L N und 0.2mg/L P für gesunden Wuchs in der Wassersäule benötigen. Alleine schon 0.2mg/L P, ist schon schwierig zu messen und erst recht täglich so einen kleinen Wert halbwegs konstant zu halten. Von den teils gravierenden Ungenaugikeiten div. Nitrat-Tröpfchentest, ganz zu schweigen.
Einfacher hat man es daher, wenn man schlicht einen gewissen Überschuß (der über o.g. Werten liegt) fährt, denn dann braucht auch nix mehr groß messen. wink2
(eine Wuchssteigerung bringt das wie du schon sagtest, in der Form allerdings nicht mehr - weil der Wuchs (in der Reihenfolge) primär über:
Licht -> Co2 ->Makros/Mikros limitiert wird )

grüße olaf


Geschrieben von: Der_Lurchi am: 20.12.2011, 01:15:09
hallo ihr beiden,
Zitat:
Wir schreibseln jetzt schon sooo lange darüber, aber es hat sich noch keiner gemeldet, der sagt...ja, ich hab "das" Mittel gefunden...


Zitat:
Vielleicht, weil hier nicht die "richtigen" Leute sind.


Also ich denke schon, das hier auch "die richtigen Leute" sind.
Allerdings denke ich ebenso, das so manche sich eher bewußt bedeckt halten - da ja auch nicht jeder sich u.U. dem Kreuzfeuer stellen möchte nachher womöglich gar der "geoutete Chemie-Frevler" in der Runde zu sein.

Auch hier wird es sicherlich Leute geben, die schon div. Sachen gegen Algen probiert haben und wenn es "nur" EC ist. hide
grüße olaf


Geschrieben von: MonikaW am: 20.12.2011, 15:15:02
Hei, siehste...ich hab im Wechselwasser 10mg Nitrat und genug Phosphat, Kalium ca. 1,75 wenn ich davon ausgehe, das ich70% 1:1 Wasser wechsele...
Kalium und Magnesium kommt über Micro und Eisendünger genug rein...
http://www.stwab.de/html/Energie__Wasser/Wasser/Wasseranalyse/Aktuelle_Analyse_fuer_das_Aschainkwasser.html
Das find ich schonmal nicht schlecht...zumindest dünge ich mit dem Wasserwechsel ehr auf, weil ich meistens gegen Ende des Wasserwechselrythmus 0-10mg Nitrat habe...
Wenn es nicht nachweisbar ist...könnte ich noch mehr füttern, wenn es mehr als 10mg sind hab ich zuviel gefüttert..is aber selten...
So kann ich über längeren Zeitraum sehen, ob meine Pflanzen ausreichend versorgt sind...Also wenn es 10mg Nitrat sind am Ende, die Pflanzen gut gewachsen sind..hat es gereicht und ich muß nicht zudüngen und auchnicht täglich messen happy
Wenn man das mal 1/4 Jahr durchgezogen hat mit Messen kurz vor dem Wasserwechsel und immer in etwa das gleiche Ergebniss hat, kann man am Wachstum, den Farben und der Gesundheit der Pflanzen(Kräftig oder spillerig)
erkennen, das alles im Lot ist...Messen dannoch, wenn es nicht so ist..oder einfach mal Orientierend...
Ou, ich seh grad...die Gesamthärte is von 21 auf 13,5 gefallen confused2
dafür die Kh mal wieder höher confused2 als sonst...
VG Monika


Geschrieben von: eumel6 am: 20.12.2011, 19:04:23
Hallo,

Zitat:
Also ich denke schon, das hier auch "die richtigen Leute" sind.

Ich hatte eigentlich "richtige" in Anführungszeichen gesetzt.
Hier sind schon die Leute da, mit denen man sich unterhalten kann. Es ist schon einiges an Wissen und Erfahrung da, was in allgemeinen Foren im Regelfall zerredet wird.

gruß jo


Geschrieben von: MonikaW am: 20.12.2011, 19:17:58
Huhu Olaf,
"geoutete Chemie-Frevler" haben wir hier genug...
Gib doch einfach mal die verschiedenen Mittel in die Suche ein...da hat so mancheiner sich schon Gedanken drum gemacht...
Es ist halt müßig immerwieder darüber zu diskutieren...wir drehen uns im Kreis...
Nehme mal an, das mind. 60% der User hier EC im Unterschrank stehen haben...
Da nehme ich mich nicht aus...ob es nach anfänglichen Versuchen oder nach "kurzem notfallmäßigem Einsatz" in Vergessenheit geraten ist???
Oder ob es einfach nichtmehr gebraucht wird???
Im Prinzip macht doch jeder im stillen Kämmerlein was er will...und wenn es gegen die allgemeinen Empfehlungen geht, wird das Ergebnis halt nicht unbedingt kundgetan...Egal, wie es ausgeht...
VG Monika


Geschrieben von: Bernd Kaufmann am: 20.12.2011, 22:32:21
Zitat:

Tribonema gehört nicht zu den Grünalgen und hat keine Pyrenoide und bildet Stärke nicht als Reservestoff. Über den Stärkenachweis sollte ein Nachweis oder Ausschluss möglich sein.


Hallo Jo,

dann schau mal bitte die Bilder an. Ich habe einen Tropfen Lugolscher Lösung durchgezogen, das zweite Bild gemacht und dann wieder normales Wasser durchs Präparat geleitet, um etwas zu entfärben. Habe damit aber leider nicht viel Erfahrung und weiß nicht, ob sich mit der Lösung nur Stärke färbt oder auch andere Substanzen.


Geschrieben von: eumel6 am: 21.12.2011, 00:17:26
Hallo Bernd,
sollte eigentlich blauschwarz bis schwarz anlaufen.
Meine eigenen Bilder sind irgendwo mal wieder verbuddelt.
aber hier Beispiele --> http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=9224.0
Bei mir sind bei der Fadenalge nicht nur die Pyrenoide schwarz geworden.

gruß jo


Geschrieben von: Der_Lurchi am: 21.12.2011, 00:36:50
Hallo,
möchte mal kurz eine Zwischenfrage einwerfen, da ich es mit meinem ungeübten Auge anhand der Bilder hier auch nicht wirklich beurteilen kann, aber -> sollten Tribonemas (als typische Merkmale) eigentlich nicht auch H-förmige Zellwandstücke aufweisen?
grüße olaf


Geschrieben von: Bernd Kaufmann am: 21.12.2011, 14:41:13
Zitat von eumel6 :
Hallo Bernd,
sollte eigentlich blauschwarz bis schwarz anlaufen.
Meine eigenen Bilder sind irgendwo mal wieder verbuddelt.
aber hier Beispiele --> http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=9224.0
Bei mir sind bei der Fadenalge nicht nur die Pyrenoide schwarz geworden.

gruß jo


Hallo Jo,

die Bilder bestätigen eher meine Variante, denn die zeigen zwar abgeschwächt, aber doch deutlich genug, ebenfalls Braunfärbung. Vermutlich ergeben Grün und Blau zusammen eher Braun.

Meine Lösung habe ich mit Stärke aus einer Kartoffel geprüft, sie scheint noch völlig intakt zu sein. Die angehängten Bilder sind von heute. Zuerst Polarisiert und dann mit Lugolscher Lösung.


Geschrieben von: Bernd Kaufmann am: 21.12.2011, 14:47:06
Zitat von Der_Lurchi :
Hallo,
möchte mal kurz eine Zwischenfrage einwerfen, da ich es mit meinem ungeübten Auge anhand der Bilder hier auch nicht wirklich beurteilen kann, aber -> sollten Tribonemas (als typische Merkmale) eigentlich nicht auch H-förmige Zellwandstücke aufweisen?
grüße olaf


Hallo Olaf,

das scheint richtig zu sein. Aber wie man auf den ergoogelten Bildern sieht, sind die H-Strukturen nur bei den absoluten Spitzenfotos einigermaßen erkennbar.

Tribonema war ja auch nur eine im Kreis der Verdächtigen und wie es aussieht, scheidet sie doch eher aus.