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Thema: Fischaltbestand und Probleme durch Neuzugänge (http://m.naturaquaristik-live.de/topic.php?id=4381)


Geschrieben von: MonikaW am: 01.11.2011, 15:55:54
Ja, es ist ein sensibles Thema, aber jeder der sich Tiere(egal welche) anschafft muß auch darüber nachdenken, was zu tun ist, wenn ein Tier leidet...
Da es nicht üblich ist, Fische beim Arzt einzuschläfern, sind wir wohl gefragt, ein bisschen nachzuhelfen...
Da sind Tiere klar im Vorteil...
Menschen müssen weiterleiden, bis sie von alleine den Löffel abgeben ao
Evt. sogar mit verlängertem Leiden(durch Maschinen oder künstliche Ernährung), weil die Angehörigen nicht loslassen wollen oder können...
Da frag ich mich manchmal, was humaner ist ao2

VG Monika


Geschrieben von: ecipower am: 01.11.2011, 16:44:49
Zitat:
Zitat von MonikaW :


Menschen müssen weiterleiden, bis sie von alleine den Löffel abgeben ao
Evt. sogar mit verlängertem Leiden(durch Maschinen oder künstliche Ernährung), weil die Angehörigen nicht loslassen wollen oder können...
Da frag ich mich manchmal, was humaner ist ao2

VG Monika


Hallo Monika,

das mit den Maschinen und der künstlichen Ernährung geschieht ja nicht aus Nächstenliebe. Einfach gesagt, es ist ein "Markt" wo es was zu verdienen gibt, nichts anderes. Leider! ao2


Geschrieben von: MonikaW am: 01.11.2011, 16:51:35
Hei unser Hausarzt meinte mal...es hängen auch oft Schicksale daran...
Zb. eine Witwe, die ohne die Rente ihres Mannes nicht überleben kann...
Das find ich Horrormäßig grmpf
VG Monika


Geschrieben von: ecipower am: 01.11.2011, 17:02:03
Hallo Monika,

mag sein, aber an der Tatsache der Marktmechanismen ändert es nichts. Es macht es nur noch trauriger.
Aber unserem Staat waren seine Bürger noch nie etwas Wert.
Märkte und Banken haben vorrang.
Top Aktuell "Mindestlohn" wovon niemand Leben kann.


Geschrieben von: Seepferdchen am: 01.11.2011, 17:34:15
Hallo,

@:Tom Toe: ich finde es nicht sehr human, einen kranken Fisch im Aquarium zu lassen, bis er von selbst "verreckt" -mal brutal gesagt, das kann Tage dauern. In der Natur greifen Räuber regulierend ein und verkürzen diese Zeit erheblich.

Die Betäubung mit Nelkenöl würde mir auch von Fischtierärzten empfohlen, denn andere Narkotika sind (normalerweise) für Laien nicht erhältlich


Geschrieben von: Tom Toe am: 01.11.2011, 17:42:02
Zitat von Seepferdchen :
@:Tom Toe: ich finde es nicht sehr human, einen kranken Fisch im Aquarium zu lassen, bis er von selbst "verreckt"...
Hallo Andrea,

da habe ich mich falsch ausgedrückt, oder bin falsch verstanden worden. Kranke Fische verbleiben nicht im Aquarium. Gemeint waren die wegen ihres Alters sterbende Fische.

Gruß,
Thomas


Geschrieben von: Der_Lurchi am: 02.11.2011, 20:50:50

Hallo,
die Sache mit dem Nelkenöl kannte ich noch von den Teichfischen und hatte zwei Bärblinge vor einer Woche auch damit eingeschläfert. traurig
(sobald ich sehe das ein Fisch auf dem Bauch oder sonstwie kopfüber schwimmt, dann schläfer ich solche Tiere ein)

Bei dem älteren Bärbling werde ich jedoch nix derweil dbzgl. tuen, solange er noch frißt und rumpaddelt.
grüße olaf


Geschrieben von: MonikaW am: 02.11.2011, 21:05:29
*ggg* dann müßte ich meine Mosimännchen auch einschläfern...Bei denen ist hochkannt mit Kopf unten schwimmen eine Demutsgeste...
VG Monika


Geschrieben von: Der_Lurchi am: 27.11.2011, 13:33:48
Hallo,
hab nochmal kurz ne Frage, weil ich im Web eben darüber gestolpert bin, das die Tiere wohl auch durch Dauerstreß krank werden können, wenn z.b. ein Mänchen die anderen zu sehr bedrängt?
Die Perlhühner machen bei mir im AQ jeden Tag nix anderes als sich gegenseitig wie verrrückt durchs Becken zu jagen und balzen.
Der letzte Ausfall war ein Weibchen was von den anderen fortwährend bedrängt und gejagt wurde, seitdem der Bestand durch Ausfälle nun leider geschrumpft und somit zwangsläufig temporär Ruhe engekehrt ist, scheint sich die Situation bzgl. Ausfälle zu entspannen.

Meine Frage ist nun halt, falls Ausfälle tatsächlich auch streßbedingt durch fortwährendes Gezänke und Gebalze möglich wären, ob es dann nicht sinnvoller wäre Mänchen und Weibchen zu trennen, denn sobald der Kleine vom Nachwuchs größer geworden ist wird die Non-Stop Hektik im ganzen Aq ja wieder von vorne losgehen?

grüße olaf


Geschrieben von: Ursula am: 27.11.2011, 15:43:00
Hallo Olaf,
ich kann mir das nur so erklären, dass in einem Behälter, sprich AQ, der Fluchtweg begrenzt ist und daher beständig gejagt werden können, weil die Fische sich wirklich nicht aus dem Weg schwimmen können und da entsteht der Stress für die Fischlein.

Wenn sie balzen ist das Normal das Gejage, aber pöpelndes Jagen ist anders.
Ich habe hier ein Kandidat, ein Bitterlingsbarben Männchen, der pöpelt alle anderen Fische an, wehe es kommt ein anderer Fisch in sein Revier, sogar seine Frauen bekommen dann was auf die Mütze.
Er hat ein Revier von sagen wir mal 20-30cm im Quadrat, das behält er ganz für sich, es hat eine Weile gedauert bis er das durchgesetzt hatte und sah ziemlich zerflettert aus. Aber es scheint jetzt alles im Grünen BEreich zu sein.

Ich hab auch schon beobachtet, wenn ich manchmal radikal gärtnere, das es da dann ziemlich unruhig ist.

Ich bin mal gespannt, demnächst möchte ich zu meinem Altbestand ein paar neue Fische holen so 10-15 Stück, was dann los ist.

Ich kann mir gut vorstellen, das ein Bestand der im AQ aufwächst, anders gehändelt wird von dem Altbesatz, als ein Neuzugang.
Ich werde das ja bald sehen ich bin fest entschlossen mir Zwergregenbogenfische zu kaufen.