Spurenelemente - wie sicherstellen, dass nichts fehlt?

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06.05.2013, 22:31:37

Kalle

Hallo zusammen,

Danke für die reiche Ausbeute!!!

@Olaf:

Zitat:
Wenn ein grundlegendes Düngeproblem vorhanden wäre, müßten alle andere Arten imselben Becken mit der Zeit diegleichen Symptome zeigen.


Also, die anderen Pflanzen, z.B. Hemianthus glomeratus, Rotala Macrandra Mini, Javafarn wachsen gut. Einzelne Anubias entwickeln zwar großflächige Nekrosen, die führe ich jedoch als Spätfolge auf eine lokale Behandlung mit EC wegen Clados zurück (so unempfindlich sind Anubias eben doch nicht).

Zitat:
Versuch die Arten mal nahe der Oberfläche zu halten, wenn sie dabei nicht kaputt gehen sollte es nicht an der Düngung liegen.


Das ist interessant: Mein HCC wächst an nahe der Obfläche tatsächlich schlechter, was ich mir nicht erklären kann. Warum ist an der Oberfläche die Düngersituation schlechter ? Wegen stärkeren lichtbedingtem Wachstum?

@Ingrid:
Zitat:
Es immer optimal wenn man je nach Lichtangebot auch <<die passenden Pflanzen zusammenstellt>>


Ja, das stimmt. Insofern ist das mit meiner Mischung (z.B. HCC vs. Anubias) immer eine Gradwanderung. Die weniger lichthungrigen Pflanzen werden aber bei mir beschattet - bleibt aber natürlich schwierig.

Zitat:
Und ob fehlt oder zu viel - das Schadbild auf der Pflanze gleich aussehen kann! So ist es auch bei Überdüngung oder Unterdüngung...


Ich habe nach meinem Reset zunächst sehr sparsam gedüngt - das war nicht schlecht, aber wahrscheinlich habe ich zu spät angepasst. Messtechnisch waren die Werte im unteren optimalen Bereich eingestellt, der Verbrauch scheinbar niedrig. Besonders sparsam war ich mit Eisen. Habe hier mit JBL Düngekugeln experimentiert, fürs HCC aber ohne jeden erkennbaren Erfolg.

Jetzt probiere ich mal eine satte Düngung in Richtung Estimative Index. Mal schauen - vielleicht liegt es doch am Kalium. Der K-Test ist einfach ungenau.

@Monika: Danke für den Tipp mit den Düngestäbchen; Osmocote klingt interessant, werde ich mir aber wohl nicht extra anschaffen.

Zitat:
Was manchmal ein bisschen hilft ist Laub oder Brennesseln verfüttern, weil da sind Infusorien dran, die beim Abbau und am Bodenleben helfen können.

Infusorien durch Brennnesseln? Das interessiert mich. Wie machst du das?


VG Kalle


07.05.2013, 08:52:45

MonikaW

Hei, Omocotekügelchen kann ich Dir mitschicken mit der Erde...

Was hast Du für Tiere drin?
Schnecken, Welse und Garnlen fressen sehr gerne Brennesseln.
Wenn man immermal ein Blatt für die Tiere rein tut, passiert quasi das gleiche wie beim Heuaufguss, nur in klein.
Das Bakterienleben wird angeregt.
Bennesseln enthalten viel Kalium und sonstige positive Inhaltstoffe...
Die sind ein wahres Kraftpaket...ok ichwieder mit dem Garten...
Brennesselbrühe is der Beste Doop, den es fürs Gemüse gibt...
Nur wie überall..übertreiben schadet...
Ich geb immer wenn das letzte Blattweg is ein neues rein...

Es wurde auchmal gemunkelt, das Blubbern der Pflanzen das Gewebe/die Spaltöffnungen schädigen kann.
Es ist ja nur eine Reaktion darauf, das das Wasser gesättigt ist und die Pflanze ihren überschüssigen Sauerstoff nicht los wird...
In Starklichtbecken wird auch öfters berichtet, das die Pflanzen nach ein paar Stunden "zu" machen und die Blätter hochklappen, wenn sie genug haben.
VG Monika


07.05.2013, 09:14:58

Kalle

Hallo Monika,

von der guten Wirkung von Brennnesselaufgüssen im Garten habe ich gehört - ich probiers mal - ein paar Blättchen werde sicherlich nicht schaden. Ich bin gerade im Altmühltal, da wachsen gerade die schönsten Brennnesseln. Nimmst du die auch getrocknet oder immer nur frisch?

Das Bild ist wunderbar!

VG Kalle
07.05.2013, 12:15:56

MonikaW

Hei, ein Blatt reicht erstmal...Kommt drauf an, wieviel die Tiere auf einmal fressen können ich würd soviel füttern, wie sie in 2 Tagen zerlegen können.
Ich hab gefrorene und getrocknete Brennesseln. Frische gehen nicht, weil die nicht tot sind...Garnelen und Schnecken gehen nur an totes Grün...
Sieht man sehr schön zb. an Spinat oder Löwenzahn...das lassen die solange links liegen, bis es tot is...wenn Du es umbringst..also Einfrieren, Überbrühen oder trocknen, gehen sie sofort dran...das is auch interessant, wenn Aquarientiere plötzlich anfangen Pflanzen zu fressen...dann sind die Pflanzen krank/tot bevor die Tiere dran sind..nicht umgedreht...

Man kann außerdem Hokaidokürbis, Gurke, Zucchini, Brennesseln, Spitzwegerich, Mangold, Spinat, Walnussblätter an frisch zubereitetem Grünzeug verfüttern und trockenes, braunes Herbstlaub verfüttern. An allem kleben Infusorien...
Nicht abkochen/überbrühen, wenn Du es darauf abgesehen hast...
VG Monika
07.05.2013, 19:38:04

Kalle

ok, bin gespannt - mache mich mal gleich ans sammeln :par4:
07.05.2013, 20:39:50

Der_Lurchi

hallo,
Die Wuchsrate steigt je stärker eine Pflanze beleuchtet wird und somit der Nährstoffumsatz. HCC mag gerne Co2 und Nitrat im Wasser, Düngekugeln helfen da nicht wesentlich. Anubien können auf Spotthreatment empfindlich reagieren - normallerweise werden allerdings die betreffenden Blätter matschig und faulen komplett weg. Nekrosen wg. Spotthrteatments sind imo eher unüblich.

Mach mal wöchentlich einen ausgiebig großen WW, düng jedesmal alles gut bei und schau wie es in 2-3Wochen mit dem HCC ausschaut (mit Anubien dauert länger)
grüße olaf
07.05.2013, 22:02:54

Kalle

Hallo Olaf,

ok, so hatte ich mir das vorgestellt. 50% WW mach ich eh, Reset hatte ich vor kurzem hinter mir, nun wird mal wieder ordentlich gedüngt.

Dann schaun wer mal....

VG Kalle

 
 
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